Unsere Flammkuchen
Der Flammkuchen ist eine traditionelle Speise im Elsass. Entstanden ist er schon sehr früh, aus der Not der armen Bauersfrauen heraus. Einmal in der Woche war traditionell der Backtag auf dem Lande. Da das Brotbacken eine langwierige Angelegenheit ist, fanden die Bauersfrauen an diesem Tag nicht genügend Zeit um ihren schwer arbeitenden Männern ein angemessenes Mahl zu bereiten und griffen so zu einer List: ein klein wenig des Brotteiges wurde abgezwackt und ganz flach ausgewellt. Dies belegten dann die Bauersfrauen mit dem, was im Haus gerade vorhanden war. Eine gute Creme Fraiche gab es immer, da jeder Hof auch seine Milchkühe hatte. Und auch Speck und Zwiebeln waren immer in ausreichendem Maße vorhanden. Und schon war der Flammkuchen fertig. Gebacken wurde er dann im Brotofen, als dieser angeheizt wurde und für das Brotbacken noch viel zu heiß war. Die Flammen loderten dann noch hell im Ofen auf, vom guten elsässer Buchenholz und gaben ein Stück von der ausgezeichneten Würze hinzu. Je nach Saison kamen dann auch noch andere Zutaten hinzu, wie zum Beispiel Knoblauch, Pilze oder Käse.
Schnell merkten die Bauersfrauen, wie man auch die Kinder und große Leckermäuler zufrieden macht und belegten den Flammkuchen anstatt mit den herzhaften Zutaten mit Zucker, Zimt und Apfelscheiben. Wenn der Mann dann ganz brav war, bekam er seine Zuckerspeise sogar noch mit Calvados flambiert. Die braven Bauern staunten dann nicht schlecht, als sie am Backtag mittags vom Felde kamen und statt der dürftigen Brotzeit so ein wunderbares Mahl vorgesetzt bekamen. Einige sollen anfänglich sogar misstrauisch geworden sein, ob das mit rechten Dingen zuging, aber sie gewöhnten sich doch sehr schnell daran. Und auch heute noch ist der Flammkuchen eine beliebte elsässische Speise. Auch wir backen ihn auf den Märkten ausschließlich im Holzofen mit Buchenholz. Wir bieten insgesamt neun verschiedene Sorten an, alle mit guten Zutaten aus dem Elsass belegt. Dazu reichen wir optional auch eine kleine Auswahl an elsässischen Getränken wie zum Beispiel Apfelsaft, Cidre, einen französischen Landwein oder Calvados. |